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21.11.2018 13:32 Kategorie: Allgemein, Presse & Fachpresse

Sensitive Wire Feeder (SWF) feiert 10-jähriges Jubiläum

SWF 2018

Vor 10 Jahren entwickelte die Eutect GmbH den weltweit ersten und bis dato einzigen kraft-geregelten Drahtvorschub SWF. Besonders im Bereich des Laserlötens kommt der SWF zum Einsatz. Im Zuge des 10-jährigen Jubiläums wurde der SWF noch einmal weiterentwickelt.

„Der SWF ist eines unserer erfolgreichsten Module“, freut sich Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. 2008 entwickelte er im Rahmen einer Studienarbeit den kraft-geregelten Drahtvorschub. In den Folgejahren wurde das Modul kontinuierlich weiterentwickelt und geht nun in seiner aktuellsten Version auch in die dritte Dimension. „Bei der Weiterentwicklung lag unser Fokus auf der Gewichtsreduzierung, der verbesserten Servicemöglichkeit sowie einer gesteigerten Flexibilität, besonders bei Roboteranwendungen“ hebt Fehrenbach hervor.

Das gesamte Modul wurde um knapp 300 g abgespeckt. Neue Antriebsrollen und eine optimierte Drahtführung ermöglichen ein einfaches und schnelles Anpassen des Moduls an unterschiedliche Drahtdicken. Des Weiteren wird durch diese Verbesserungen der Service erleichtert, da die Kernbauteile des Moduls leicht zugänglich sind. Ebenso können in Zukunft die Drahtrollen frei integriert werden. Ermöglicht wird dies durch eine Schlauchzuführung, durch die der Draht geführt wird.

Eine weitere Optimierung ist die Neigungserkennung seitens des Moduls. Dadurch kann das Modul ab sofort auch für das 3D-Auftragsschweißen eingesetzt sowie an einem 6-Achs-Roboter eingebaut werden. „Besonders der Einsatz an einem Roboterarm ermöglicht uns neue Möglichkeiten für unsere Kunden 100% prozessorientierte Lösungen anzubieten. Durch die dritte Einsatzdimension sowie die frei integrierbare Drahtrolle erhalten wir weitere Flexibilität und neue Möglichkeiten für die Umsetzung von komplexen Kundenprojekten“, erläutert Fehrenbach.

Die Steuerung des SWF wurde ebenfalls erweitert. Dank einer neu entwickelten, kompakten Steuerungseinheit mit dem Namen EcoGerD, können über die Bedienoberfläche noch mehr Parameter und Schnittstellen angesteuert und geregelt werden. Die Visualisierung wurde ebenfalls vereinfacht und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Nutzung der Steuerung. „Wir freuen uns heute schon auf die begeisterten Kunden die mit der Weiterentwicklung die Aufgaben von morgen lösen können und dass wir noch weitere Produktjubiläen feiern werden“, so Fehrenbach.