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04.10.2017 09:50 Kategorie: Presse & Fachpresse

Verstärkte Nachfrage nach Komplettlösungen

Auf Basis des EUTECT Modulbaukasten können alle vor- und nachgelagerten Prozesse des Bauteillöten in den Anlagenzellen angeboten werden.

Seit Jahren entwickelt und produziert die EUTECT GmbH individuelle Lötanlagen. Basierend auf dem EUTECT Modulbaukasten können alle vor- und nachgelagerten Prozesse rund um das Bauteillöten den Kunden in den eigenen Anlagenzellen angeboten werden. Verstärkt werden seit geraumer Zeit Maschinenkonzepte nachgefragt, die in ihrem Umfang und in der Prozessabdeckung neue Maßstäbe setzen.

Treibende Kraft hinter solchen Maschinenkonzepten sind die Automobilzulieferindustrie sowie die Hersteller von Consumer Electronick. „Ziel dabei ist die Integration aller Prozessschritte in eine Maschinenplattform, die dann nur noch von einem Mitarbeiter bedient werden muss“, erklärt Matthias Fehrenbach, geschäftsführender Gesellschafter der EUTECT GmbH.

Mittlerweile bietet EUTECT Maschinenzellen mit einer Kantenlänge von bis zu 2700 x 1600 mm an. Diese Zellengrößen sind notwendig, da zum Teil Kunden bis zu sieben Arbeitsschritte plus dazugehörigen Kinematiken in die Maschine integrieren lassen. „Wir haben bis dato unterschiedlichste Projekte dieses Umfangs abgearbeitet. Dabei haben wir zum Beispiel ein Eingabeportal, einen sechsachsigen Überkopfroboter, einen Eingangsscanner, ein Flux-Modul, einen Vorheiztunnel, zwei Miniwellen, einen Kühltunnel sowie eine Bürstenstation in eine Zelle integriert. Hinzu kamen die Werkstückträger mit den intergierten Titanmasken“, blickt Fehrenbach zurück. Alle Module sind Teil des EUTECT-Modulbaukastens, wodurch das Projektmanagement, die Entwicklung und Integration sowie die Inbetriebnahme, Mitarbeiterschulung und Wartung deutlich vereinfacht werden.

„Viele der Kunden, die heute solche Maschinenkonzepte bei uns anfragen, sind Bestandskunden“, so Fehrenbach. Oftmals haben diese Kunden kleine EUTECT-Anlagen für Einzelprozesse oder kleinere Prozesskombinationen in Betrieb. „Der Kunde kennt aus dieser Zusammenarbeit unsere Produkte und unsere Mitarbeiter und er weiß, welches technische Know-how und welche Erfahrung wir in so ein Projekt einbringen können. Hinzu kommt, dass die Kunden das Leistungsspektrum unserer einzelnen Module kennengelernt haben“, berichtet Fehrenbach weiter.

Bestückt werden die Komplettlösungen über einen Eingabebereich. Die dort bereitgestellten Werkstückträger können sowohl manuell als auch automatisch befüllt werden. Dabei steht die Fehlerminimierung im Vordergrund. Bei der manuellen Eingabe ist nur ein Mitarbeiter an der Anlage tätig. Seine Aufgabe besteht darin, die Werkstückträger zu befüllen und die fertigen Bauteile zu entnehmen. Die Werkstückträger sind auf die einzelnen Bauteile und -gruppen zugeschnitten. Zum Teil sind diese mit Barcodes versehen, wodurch ein nachgelagerter Scanner eine weitere Kontrolle durchführen kann. Gerade in Bezug auf die Nachverfolgbarkeit ist dies besonders wichtig. Innerhalb der Maschine werden in der Regel sechsachsige Roboter eingesetzt, die sowohl in die Maschinenebene integriert werden können, als auch aus Platzgründen über Kopf an der Maschinendecke montiert werden. Der Aufbau und das Layout der Maschine werden in vorrangegangen Evaluierungen mit dem Kunden auf Grund dessen Vorgaben und technischen Spezifikationen erarbeitet.

„Unsere Kunden können somit mit einem Mitarbeiter kombinierte Lötprozesse komplexester Baugruppen schnell und effizient bearbeiten. Gerade bei großen Stückzahlen ist es wichtig, einfach reproduzierbare Lötstellen vollautomatisch, geregelt und überwacht zu fertigen. Aus diesem Grund verwundert es uns nicht, dass gerade die Automobilzulieferindustrie sowie die Hersteller von Consumer Electronics unsere Komplettlösungen verstärkt nachfragen“, fasst Fehrenbach zusammen.

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